Die verschiedenen Trancetiefen

Hier sehen Sie eine kleine Aufstellung über mögliche subjektive Empfindungen, äussere Anzeichen und Phänomene in bestimmten Trancetiefen:

Subjektive Empfindung

Aeussere Anzeichen

Durch Suggestion zu erzeugende Phänomene

Leichte Trance

Gefühl der Entspannung
Zeit- und Raumgefühl nimmt ab
Vibrieren der Augenlider
Atem wird langsamer und tiefer
Hypermnesie
Katalepsie kleinerer Muskelgruppen
Mittlere Trance Schwere von Armen und Beinen (“weiss nicht mehr, wo sie sind”)
Körperliche Desorientiertheit
Tränenfluss (ohne entsprechende Emotionen!)
Veränderte Gesichtsfarbe aufgrund besserer Durchblutung
Amnesie
Anästhesie, Analgesie für kleinere Eingriffe
Katalepsie gösserer Muskelgruppen
Ideomotorische Signale
Tiefe Trance Kürzere und längere Ausfälle des Bewusstseins (“Ich bin abgedriftet”) Ausfall des Sprechapparates (Kommunikation nur noch mit Ideomotorik möglich) Anästhesie, Analgesie für grössere Eingriffe
Posthypnotische Suggestionen
Positive und negative Halluzinationen (visuell, auditiv, kinästhetisch

Definitionen

Amnesie:
Fähigkeit zu vergessen

Analgesie:
Schmerzunempfindlichkeit

Anästhesie:
Empfindungslosigkeit

Halluzination:
Fähigkeit etwas nicht Existierendes zu sehen (visuell), zu hören (auditiv) oder zu spüren (kinästetisch) (=positive Halluzination) oder etwas Existierendes nicht zu sehen, zu hören oder zu spüren (=negative Halluzination)

Hypermnesie:
Gesteigertes Erinnerungsvermögen

Ideomotorische Signale:
Automatische Bewegungen (ohne Willenskraft), welche direkt vom Unterbewusstsein gesteuert werden

Katalepsie:
Anhaltendes Verharren in einer bestimmten Körperhaltung bei erhöhter Muskelspannung

Posthypnotische Suggestion:
Während der Trance gemachter Vorschlag, welcher nach der Trance realisiert werden soll