Bewusstsein und UnterbewusstseinDifferenz zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein Unser Verstand besteht aus zwei Teilen: dem Bewusstsein und dem Unterbewusstsein. Davon wissen wir seit dem berühmten österreichischen Psychiater und Begründer der Psychoanalyse Sigmund Freud, welcher dies am Anfang des letzten Jahrhunderts entdeckte. Das Bewusstsein ist derjenige Teil, welcher aufmerksam ist, wenn wir im Wachzustand sind. Es ist der analytische Teil mit seinem Kritikvermögen. Er analysiert das, was wir gerade erleben und vergleicht es mit unseren Erfahrungen aus der Vergangenheit. So können wir diesen Erfahrungen gemäss reagieren. Es ist der Teil unseres Verstandes, in welchem auch der Wille sitzt. Dieser Teil hilft uns, damit wir bewusst durch unser Leben gehen können. Wenn wir schlafen, schaltet sich dieser Teil in uns aus. Wir nehmen uns und die Umwelt dann nicht mehr wahr. Das Unterbewusstsein dagegen ist der viel mächtigere Teil, auch wenn wir heute leider noch nicht alles darüber wissen:
Erlebt nun eine Person ein psychisches Trauma (Unfall, Ueberfall, Schock, Tod eines geliebten Menschen o.ä.), ist das Bewusstsein meist im Moment überfordert. Und was tut es? Es verdrängt die schmerzhaften Daten, verbannt sie ins Unterbewusstsein. Dort überdauern sie alle Zeiten, unverarbeitet, vergessen. Im Unterbewusstsein finden nun auch Vergleiche statt, aber nicht mit diesem Kritikvermögen wie im Bewusstsein. Es analysiert nur oberflächlich. Nur so kann es passieren, dass z.B. ein erwachsener Mensch, welcher irgendwann als Kind in der Vergangenheit nachts einen schlimmen Unfall hatte, plötzlich an Angst vor der Dunkelheit leidet. Er vergleicht oberflächlich und sagt sich – aber eben unbewusst: Achtung: Dunkelheit gleich Gefahr! – Oder eine erwachsene übergewichtige Frau, die als schlankes Mädchen Opfer einer Vergewaltigung war: Vorsicht: schlank gleich Leiden! Eine solche Frau kann wohl alle möglichen Diäten durchleiden, bevor sie nicht die Emotionen im Zusammenhang mit der früheren Vergewaltigung verarbeitet hat, wird sie wohl kaum dauerhaften Erfolg im Abnehmen haben. Wir sind leider nicht fähig, solche Vergleiche im Unterbewusstsein mit dem gesunden Menschenverstand oder mit dem Willen oder mit dem bewussten Urteilsvermögen zu erklären. Sie wirken einfach in uns. Daraus resultiert nun folgendes: Wenn der Wille und der Glaube sich feindlich gegenüberstehen, unterliegt immer und ausnahmslos der Wille (Tepperwein). Das heisst mit anderen Worten, dass wir uns hauptsächlich durch Gefühle steuern lassen, auch wenn der Wille noch so gross ist. Und genau deshalb fällt es uns oft so schwer, zum gewünschten Erfolg zu kommen. Und doch gibt es Hoffnung, denn wir können ja mit Hypnosetherapie ins Unterbewusstsein eingreifen und die negativen Emotionen nachträglich noch verarbeiten. Wir können damit die Blockaden auflösen. Ein für allemal! – Sie glauben es nicht? – Tun sie es, dann werden sie es wissen! |
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